Wie ernst meint es der neue Bundesminister Alois Rainer mit dem Tierschutz?
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD hat in der ersten Kabinettssitzung, diverse Posten von Beauftragten gestrichen. Da die Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari einen befristeten Vertrag hat, der Ende Mai ausläuft, droht auch dieses Amt geopfert zu werden, auch wenn die Position gestern nicht auf der Streichliste stand.
Kommentar von Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: ...
Vorsitzender Stefan Hitzler mit großer Mehrheit wiedergewählt
Aus alt wird neu: Am 29.3.2025 in Reutlingen wurde der vorherige Vorstand des Deutschen Tierschutzbund - Landesverband Baden-Württemberg e.V. von den anwesenden Vereinsvorständen mit großer Mehrheit neu bestätigt. Zwei Neumitglieder vervollständigen den frisch gewählten Erweiterten Vorstand. Jürgen Plinz, Schatzmeister des Deutschen Tierschutzbundes e.V. ergänzte die gelungene Veranstaltung durch seinen Beitrag „Die finanzielle Zukunft der Tierschutzvereine – Bekommen, was uns zusteht!“
Wer die letzten Wochen durch unsere Wälder gegangen ist, wurde direkt konfrontiert mit massiven Baumfällarbeiten und einer regelrechten Waldzerstörung. Damit verbunden: nachhaltige Schäden für Wildtiere und Kleinstlebewesen. Der Landestierschutzverband fordert dazu auf, zum Schutz unserer Wälder und seiner tierischen Bewohner die Waldarbeiten zeitlich zu begrenzen und auf wirklich notwendige Maßnahmen zu reduzieren. Die bei uns noch vorhandenen letzten Natur(lebens)räume dürfen nicht länger aufgrund wirtschaftlicher Interessen geplündert und zerstört werden.
Anlässlich der Bundestagswahl am 23. Februar hat der Deutsche Tierschutzbund die Wahlprogramme von zehn demokratischen Parteien unter die Lupe genommen. Auf der Website www.tierschutzwandel-jetzt.de hat der Verband zusammengetragen, welche Rolle der Tierschutz in den Programmen spielt.
Lebendige Weihnachtsmärkte ja - aber ohne Tierleid! Ob der eigene Hund oder lebende Krippentiere, lauter Trubel und enges Gedränge bedeuten für Tiere oft Stress, Angst und Gefahr. Der Landestierschutzverband fordert Hundehalter auf, ihre Vierbeiner zu Hause zu lassen. Kommunen sollten im Sinne des Tierschutzes auf lebende Krippentiere verzichten.
Nach zwei Jahren intensiver Beratungen in sechs Arbeitskreisen fand am 7. Oktober im Neuen Schloss in Stuttgart die offizielle Abschlussvorstellung des neuen „Strategiedialogs Landwirtschaft BW“ statt. Die daraus hervorgehenden Empfehlungen sollen zukunftsweisend für die „Landwirtschaft von morgen“ in Baden-Württemberg sein. Das Thema Tierschutz spielt dabei offensichtlich leider keine Rolle.
Heute wird der lange erwartete Neuentwurf des Tierschutzgesetzes im Bundestag vorgestellt. Eine Überarbeitung des Gesetzes ist längst überfällig. Doch die bisher vorgesehenen Änderungen sind unvollständig und reichen so nicht aus. Der Landestierschutzverband appelliert deshalb an baden-württembergische Bundestagsabgeordnete, sich für Nachbesserungen einzusetzen.
Jedes Jahr sterben Hunde in überhitzten Fahrzeugen. Deshalb Hunde bei hohen Außentemperaturen nicht im Auto zurücklassen oder in der prallen Sonne zum Gassigehen zwingen. Bei extremer Hitze werden auch lange Radtouren am (E-)Bike für Hunde zur Qual. Der Landestierschutzverband appelliert an alle Hundebesitzer im Hochsommer auf ihre Vierbeiner in besonderem Maße zu achten und Rücksicht zu nehmen.
Bei der Europawahl 2024 werden die Abgeordneten für die nächsten fünf Jahre gewählt. Damit auch Sie Ihr Kreuz für den Tierschutz setzen können, hat unser Bundesverband, der Deutsche Tierschutzbund e.V. die Parteiprogramme auf Engagement für die Tiere geprüft und zusammengetragen, wie groß das Engagement für den Tierschutz seitens demokratischer deutscher Parteien im EU-Parlament ist.