Auszüge aus dem Parteiprogramm der AfD BW

AfD BW

Auszüge aus dem Parteiprogramm der

AfD Baden-Württemberg:

 

V – Umwelt, Natur- und Tierschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

2. Tierschutz neu denken

Unsere Verantwortung bei allem Handeln muss der respektvolle Umgang mit dem „Lebewesen Tier“ sein. Die heutige Haltung der Milchkühe in großen Laufställen ist ein bedeutender Fortschritt gegenüber der traditionellen Anbindehaltung. Dennoch gibt es Bereiche, die der kritischen Betrachtung und der Verbesserung bedürfen, dazu gehören lange Tiertransporte.

Die AfD lehnt das Schächten, d. h. Töten durch Ausbluten ohne vorherige Betäubung, ab. Daher fordert die AfD auch ein Verbot von Lebendtransporten in Länder, in denen das Schächten praktiziert wird, sowie des Imports von Fleisch, das nicht glaubhaft zertifiziert wurde.

5. Verbraucherschutz neu denken. 

Der in Deutschland staatlich organisierte Verbraucherschutz vertritt nicht die Interessen der Bürger, sondern dient deren Beeinflussung. Die AfD unterstützt das Leitbild des mündigen Verbrauchers. Wir vertrauen auf den selbstbestimmten Konsumenten. Daher lehnt die AfD auch jede Form der Bevormundung in Ernährungsfragen ab. Wir fordern eine transparente und nachvollziehbare Kennzeichnung der Herkunft und der Inhaltsstoffe, z. B. bei der Verwendung von Insekten.in Lebensmitteln...

6. Jagd, Forst- und Fischwirtschaft als Partner von Wald- und Naturschutz fördern. 

Die Jagd leistet einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer gewachsenen Kulturlandschaft und der Artenvielfalt. Jäger sind gut ausgebildete, staatlich geprüfte Naturschützer und erbringen in Wald und Flur eine wichtige Leistung für die Allgemeinheit. Die AfD wird die Eigenverantwortung der Jäger stärken. Insbesondere die Fütterung in Notzeiten sowie die Bau- und Fallenjagd zum Schutz des Niederwildes müssen entbürokratisiert werden. Die AfD wird die staatlichen Sonderrechte bei Forst BW beenden und die Jagdverwaltung vereinheitlichen. Der Erhalt des Kulturgutes Wald bedarf eines ganzheitlichen Ansatzes, der sowohl waldbaulichen als auch wildtierökologischen Belangen Rechnung trägt. Neben der Jagd spielen demnach auch Wildruhebereiche, eine gute Nahrungsverfügbarkeit und Forstschutzmaßnahmen eine wesentliche Rolle im Waldbau.

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(ohne Gewähr auf Vollständigkeit)