Schützen statt Töten
Über die neue Biberverordnung ermöglicht es die Landesregierung Biber in Baden-Württemberg einfacher zu töten.
Unterstützen Sie die Biber-Petition, die sich für ein kluges Management statt sinnlosem Biber-Töten einsetzt!
Wie kein anderes Tier gestaltet der Biber die Landschaft nachhaltig und natürlich um. Dadurch schafft er für viele Pflanzen und Tiere neue Lebensräume. Doch durch eine neue Biber-Verordnung der Landesregierung kann der fleißige Baumeister in Baden-Württemberg nun einfacher getötet werden. Sie erlaubt künftig, die Tiere per „Allgemeinverfügung“ abzuschießen, das heißt ohne einzelne artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung in ganzen Gewässer- oder Straßenabschnitten. Ein massiver Rückschritt für den Tier-, Natur-, Arten- und Klimaschutz. Damit löst die Politik keine Probleme, sondern schafft neue.
Deshalb haben BUND und NABU BaWü eine Petition unter dem Titel “Stoppt das geplante Biber-Töten” gestartet, die von uns unterstützt wird.
Nachhaltige Lösungen statt sinnloses Biber-Töten!!
Der Biber ist aus gutem Grund streng geschützt. Seine Dämme schaffen Lebensräume für unzählige Arten, halten Wasser in der Landschaft, lassen Feuchtgebiete entstehen und tragen so zum Klimaschutz bei.
Trotzdem setzt die neue Verordnung auf das Töten von Bibern. Das Problem: Abschüsse lösen keine Konflikte. Freie Reviere werden schnell neu besetzt und die Abschüsse werden zur Daueraufgabe. Das zeigen Erfahrungen aus Bayern.
Naturschützer und Tierschützer fordern die Landesregierung gemeinsam auf:
Stoppt das geplante Biber-Töten, zieht die Biberverordnung zurück und stärkt stattdessen das bewährte Biber-Management. Gebt Flüssen und Auen wieder Raum und erkennt den Biber als das an, was er ist: ein unverzichtbarer Verbündeter im Kampf gegen Artensterben und Klimakrise.
Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie die
Biberpetition BW
Sie setzen damit ein starkes Zeichen für den weiteren Schutz der Biber in Baden-Württemberg!