In China wurde Ende Februar ein Hund in Quarantäne gering positiv auf das Virus getestet. Was bedeutet das nun?

Das Virus wurde in sehr niedriger Konzentration durch eine Probenentnahme auf Nase und Maul des Hundes entdeckt. Der Hund stammte aus einem Haushalt einer mit SARS-COV-2 infizierten Person. Auch in der veterinärmedizinischen Quarantäne wurde der Hund an Nasen- und Maulhöhlenabstrichen wiederholt positiv getestet, immer aber mit sehr niedrigen Werten. Der Hund zeigte keine Krankheitssymptome. Um eine Infektion weiterzugeben, müsste sich das Virus im Hund weiter vermehren können und in ausreichender Konzentration vorliegen. Dies konnte bei dem Hund nicht festgestellt werden. Deshalb ändert auch dieser Einzelfall nichts an der Einschätzung, dass davon auszugehen ist, dass Hund und Katze weder als Vermehrer dieser speziellen Coronaviren dienen noch von einer Erkrankung der Tiere selbst auszugehen ist.

Grundsätzlich sollten Sie für aktuelle Informationen nur Quellen heranziehen, die vertrauenswürdig sind zum Beispiel von der WHO, RKI, FLI.

Quellen:
Friedrich-Löffler-Institut: https://www.fli.de/de/aktuelles/kurznachrichten/neues- einzelansicht/sars-cov-2-covid-19-umgang-mit-haus-und-nutztieren/
WSAVA: https://wsava.org/news/highlighted-news/the-new-coronavirus-and- companion-animals-advice-for-wsava-members/
WHO: https://wsava.org/news/highlighted-news/the-new-coronavirus-and-companion- animals-advice-for-wsava-members/
ECDC European Center for Disease Control and Prevention:
https://www.ecdc.europa.eu/en/novel-coronavirus-china/questions-answers

Zuletzt aktualisiert am 18.03.2020 von Redaktion LTschV-BW.

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